Wie heißt Ihr Beruf in den USA, in Großbritannien und in Kanada? Wie wird er dort ausgebildet — und wie lassen Sie Ihren Abschluss anerkennen? Der interaktive Crosswalk zeigt es für zehn Berufe.
Ein Beruf. Vier Systeme. Diese Übersicht zeigt, wie Ihr Beruf in den USA, im Vereinigten Königreich, in Deutschland und in Kanada heißt, wie er ausgebildet wird und wie weit er führt — und wie Sie Ihre Abschlüsse zwischen den Ländern anerkennen lassen.
Anerkennung ist gesetzlich geregelt und länderspezifisch. Die folgenden Leitfäden nennen die zuständige offizielle Stelle für jeden Weg — klären Sie Ihren Fall immer direkt dort, bevor Sie planen.
Deutschland unterscheidet zulassungspflichtige Handwerke (z. B. Elektroniker, Anlagenmechaniker SHK, Zimmerer: volle Anerkennung vor selbstständiger Tätigkeit erforderlich) und zulassungsfreie Handwerke (Beschäftigung nach Erfahrung möglich, Anerkennung beschleunigt aber Visum und sichert volle Vergütung). Die Zuordnung ändert sich — Ihre Handwerkskammer bestätigt den aktuellen Stand.
Antrag bei der IHK FOSA (Industrie-/Handelsberufe) oder der regionalen Handwerkskammer — Abgleich mit einem deutschen Referenzberuf. Erforderlich: NVQ-/City-&-Guilds-Zertifikate, Curricula, lückenloser Beschäftigungsnachweis — jedes Dokument von einem vereidigten Übersetzer übersetzt. Dauer: in der Regel 3–4 Monate.
Volle Gleichwertigkeit (Rechte wie nach der Gesellenprüfung), teilweise Gleichwertigkeit (der Bescheid nennt die wesentlichen Unterschiede) oder Ausgleichsmaßnahmen (Anpassungsqualifizierung): gezielte Nachqualifizierung oder Anpassungslehrgang/-prüfung in zulassungspflichtigen Berufen.
Mit Anerkennung und verbindlichem Arbeitsvertrag im Beruf beantragen Sie das Fachkräfte-Visum (§18a AufenthG). Wer nicht warten kann: Die Anerkennungspartnerschaft erlaubt sofortige Beschäftigung in Deutschland, während Anerkennung berufsbegleitend abgeschlossen wird.
anerkennung-in-deutschland.de → ihk-fosa.de → make-it-in-germany.com →
UK ENIC stellt Vergleichbarkeitsbescheinigungen aus; regulierte Tätigkeiten (Gas, Elektro-Zertifizierungssysteme) haben eigene Aufnahmeprüfungen. Das Skilled-Worker-Visum erfordert einen lizenzierten Sponsor-Arbeitgeber.
Erfahrene Fachkräfte nutzen den Trade-Qualifier-Weg: Die provinzielle Apprenticeship-Behörde bewertet nachgewiesene Berufsstunden; wer qualifiziert ist, legt direkt die Zertifizierungsprüfung ab — danach die Red-Seal-Prüfung für landesweite Mobilität.
Es gibt keine bundesweite Anerkennung — lizenziert wird auf BUNDESSTAATEN-Ebene (teils kommunal). Wenden Sie sich an das Licensing Board Ihres Ziel-Bundesstaats; viele rechnen dokumentierte Auslandserfahrung auf die Prüfungszulassung an. Die Arbeitserlaubnis ist ein separates Einwanderungsthema.
Diese Übersicht ist eine Orientierungshilfe, keine rechtsverbindliche Gleichwertigkeitsfeststellung. Anerkennen können nur die genannten Stellen.