AdultSkilledTrades.com — Deutschland
Navigation Start Jobbörse Gefragte Berufe Ausbildung & Umschulung Förderung & Finanzierung Anlaufstellen & Hilfe Ask a Pro Preise Kontakt Tools KI-Lebenslauf-Generator Anschreiben-Generator KI-Bewerbungstraining Sprache / Language 🇬🇧 View this page in English Region 🇺🇸 Zur US-Website 🇬🇧 Zum UK-Guide
Anmelden Kostenlos registrieren
🇩🇪 Deutschland · Qualifizierungswege

Ausbildung & Umschulung — zwei Türen ins Handwerk

Das duale System ist das Original: verdienen und lernen zugleich. Und es gibt keine Altersgrenze — jedes Jahr starten Tausende ihre Ausbildung mit 25, 30 oder 40. Wer schon einen Beruf hat, für den wurde die Umschulung gemacht.

Weg 1

Die duale Ausbildung

1

Sie schließen einen Vertrag mit einem Betrieb

Ihr Ausbildungsvertrag läuft mit einem echten Arbeitgeber — Werkstatt, Baufirma, Industriebetrieb. Der Vertrag wird bei Ihrer Handwerkskammer oder IHK eingetragen.

2

Sie teilen Ihre Woche auf

Der Großteil ist bezahlte Arbeit im Betrieb; ein bis zwei Tage pro Woche (oder Blockwochen) verbringen Sie in der Berufsschule. Dauer: je nach Beruf meist 2 bis 3,5 Jahre.

3

Sie verdienen vom ersten Tag an

Die Ausbildungsvergütung steigt mit jedem Lehrjahr und richtet sich nach Beruf und Region — Ihre Kammer veröffentlicht die aktuellen Sätze. Es gilt eine gesetzliche Mindestausbildungsvergütung.

4

Sie schließen mit einem anerkannten Abschluss ab

Die Gesellenprüfung — bundesweit anerkannt und über den EU-Qualifikationsrahmen auch europaweit respektiert. Danach steht der Weg zum Meister offen.

Keine Altersgrenze — wirklich nicht. Das Gesetz kennt kein Höchstalter für eine Ausbildung. Betriebe in Engpassberufen stellen zunehmend gezielt erwachsene Auszubildende ein — weil sie bleiben. Wenn die Vergütung während der Ausbildung die Sorge ist: Genau dafür gibt es BAB und die anderen Förderprogramme.
Weg 2

Die Umschulung — der Weg für Quereinsteiger

Eine Umschulung verdichtet eine vollwertige Berufsausbildung auf etwa zwei Drittel der regulären Zeit — meist rund zwei Jahre —, weil Sie das Arbeiten bereits gelernt haben. Sie endet mit derselben Kammerprüfung wie eine reguläre Ausbildung. Der entscheidende Vorteil: Bewilligt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter die Maßnahme, übernimmt der Bildungsgutschein bis zu 100 % der Kosten; auch Unterstützung beim Lebensunterhalt während der Umschulung ist möglich. Das ist der Standardweg für Erwachsene, die aus schrumpfenden Branchen in Berufe wechseln, die dringend Leute suchen.

Für wen sie passt

Erwachsene mit Berufserfahrung — aus jedem Bereich —, die einen anerkannten Abschluss im Handwerk wollen, ohne bei null anzufangen.

Wie lange sie dauert

In der Regel rund zwei Jahre, in Vollzeit, bei einem Bildungsträger oder im Betrieb (betriebliche Umschulung).

Der erste Schritt

Vereinbaren Sie einen Termin bei der Berufsberatung Ihrer Agentur für Arbeit. Sagen Sie das Wort „Umschulung“. Dort wird die Förderung geklärt.

Die Karriereleiter

Geselle → Meister → eigener Betrieb

StufeWas sie istWas sie eröffnet
AzubiAuszubildende/r im dualen System (2–3,5 Jahre)Bezahlte Ausbildung, anerkannte Abschlussprüfung
Geselle/GesellinVoll qualifizierte FachkraftVolles Fachkräftegehalt, EU-weit respektierter Abschluss
Meister/MeisterinDie höchste Stufe im Handwerk — im Deutschen Qualifikationsrahmen auf Bachelor-Niveau (DQR 6)Auszubildende ausbilden, einen Betrieb führen — und in zulassungspflichtigen Gewerken: den eigenen Betrieb gründen

Beim Meister wird die Förderung richtig stark — siehe Aufstiegs-BAföG und Meisterprämie.

Was die Förderung übernimmt → Ausbildungsplätze live suchen → 🇬🇧 View this page in English